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Buchhaltung einrichten

Du wählst das Format deiner Steuerkanzlei, DATEV oder BMD, und hinterlegst ihre Konten und Nummern für deine Rechnungen und Gutschriften.

Aktualisiert am 16. Oktober 2026·13 Min. Lesezeit

Übergabe an die Steuerkanzlei verstehen

Steuerkanzleien übernehmen Rechnungen und Gutschriften gesammelt per Importdatei in ihre Buchhaltungssoftware, z. B. DATEV in Deutschland und Österreich oder BMD in Österreich. Die Einstellungen legen fest, in welchem Format und auf welche Konten konerio die Belege deiner Akademie für den Import der Kanzlei aufbereitet.

Heute verfügbar

  • Angaben der Kanzlei: Die Nummern und Konten deiner Steuerkanzlei stehen an einer Stelle in konerio.

  • Passende Rechnungsnummern: Das Rechnungsmuster bestimmt die Schreibweise deiner Rechnungsnummern, z. B. 2026-0001. konerio prüft das Rechnungsmuster gegen die Grenzen des Formats, damit jede neue Nummer im Import der Kanzlei gültig ist.

  • Belegexport: Rechnungen und Gutschriften eines Zeitraums exportierst du als CSV-Datei. Der Belegexport ist in jedem Paket enthalten.

  • DATEV-Export: Rechnungen und Gutschriften eines Zeitraums exportierst du unter Bestellungen als DATEV-Paket mit Buchungsstapel und Belegbildern. Der DATEV-Export ist in den Paketen Max und Unlimited enthalten.

  • BMD-Export: Rechnungen und Gutschriften eines Zeitraums exportierst du unter Bestellungen als ZIP-Datei mit BMD-Importdatei und Belegbildern. Der BMD-Export ist in den Paketen Max und Unlimited enthalten.

  • sevDesk: konerio überträgt Rechnungen und Gutschriften automatisch als Belege an die Online-Buchhaltung sevDesk. Die Einrichtung beschreibt der Artikel sevDesk verbinden.

Format der Steuerkanzlei wählen

  • DATEV: Buchhaltungssoftware vieler Steuerkanzleien in Deutschland und Österreich. Das Importformat heißt Buchungsstapel.

  • BMD: Buchhaltungssoftware vieler Steuerkanzleien in Österreich. Das Importformat heißt Buchungsimport.

  • Anderes Programm: Arbeitet deine Steuerkanzlei mit einem anderen Programm, klärst du mit der Kanzlei, ob die Kanzlei eine Datei im DATEV- oder BMD-Format übernimmt.

Wähle das Format, mit dem deine Steuerkanzlei arbeitet. Die Kanzlei teilt dir ihr Programm mit.

Einstellungen speichern

  • Öffne Einstellungen → Zahlung & Buchhaltung → Buchhaltung.

  • Wähle das Exportformat DATEV oder BMD.

  • Fülle die Felder des gewählten Formats aus und klicke auf Speichern.

Voraussetzungen

  • Paket: Die Einstellungen sind in den Paketen Max und Unlimited enthalten.

  • Vorauswahl: Ein vorausgewähltes Format gilt erst nach dem Speichern.

  • Kleineres Paket: Die Felder sind gesperrt, gespeicherte Angaben bleiben sichtbar.

Alle Nummern und Konten stammen von deiner Steuerkanzlei. Schick deiner Steuerkanzlei die Liste der Felder und übernimm die Angaben der Kanzlei.

DATEV-Angaben festlegen

Kanzlei und Kontenrahmen

  • Beraternummer: Die Nummer deiner Steuerkanzlei bei DATEV, von 1001 bis 9999999. Die Kanzlei teilt dir die Beraternummer mit.

  • Mandantennummer: Die Nummer, unter der deine Akademie in der Kanzlei geführt wird, von 1 bis 99999.

  • Kontenrahmen: Das Verzeichnis aller Konten der Buchhaltung, als Nummer im Header des Buchungsstapels hinterlegt; zur Wahl stehen die DATEV-Standardrahmen SKR03 und SKR04 für Deutschland und SKR07 für Österreich. Die Kanzlei legt den Kontenrahmen fest; die Vorgabe ist SKR07 bei der Akademie-Sprache Deutsch (Österreich), bei jeder anderen Sprache SKR03.

  • Sachkontenlänge: Die Zahl der Stellen eines Kontos im Kontenrahmen, vier bis acht. Die Vorgabe ist vier Stellen.

  • Beginn des Wirtschaftsjahres: Der erste Tag des Wirtschaftsjahres deiner Akademie, immer der Erste eines Monats, mit dem Jahresbeginn als Vorgabe. Der erste Monat heißt bei der Akademie-Sprache Deutsch (Österreich) Jänner, bei jeder anderen Sprache Januar.

Konten

  • Erlöskonten: Auf den Erlöskonten bucht die Kanzlei die Einnahmen aus deinen Kursverkäufen, je ein Konto für jeden Steuersatz deiner Akademie.

  • Felder je Steuersatz: Die Seite zeigt je Steuersatz ein Erlöskonto und einen BU-Schlüssel, aufsteigend nach Satz: für jeden Satz deiner Kurse und Bestellungen und für jeden Satz mit gespeichertem Erlöskonto oder BU-Schlüssel.

  • Kurs ohne Steuersatz: Für einen Kurs ohne Steuersatz zeigt die Seite die Felder für steuerfrei.

  • Ohne Kurse und Bestellungen: Ohne Kurs, Bestellung, gespeichertes Erlöskonto und gespeicherten BU-Schlüssel zeigt die Seite bei der Akademie-Sprache Deutsch (Österreich) die Felder für steuerfrei, 10 % und 20 %, bei jeder anderen Sprache die Felder für steuerfrei, 7 % und 19 %.

  • Vorbelegung: Für 19 %, 7 % und steuerfrei übernimmt ein leeres Feld die Vorbelegung: SKR03 8400, 8300 und 8100, SKR04 4400, 4300 und 4100. Bei SKR07 trägst du jedes Erlöskonto nach den Angaben deiner Kanzlei ein.

  • Leeres Erlöskonto bei SKR07: Bei SKR07 lehnt der DATEV-Export jeden Zeitraum mit Belegen zu 19 %, 7 % oder steuerfrei ab, wenn das Erlöskonto des jeweiligen Steuersatzes leer ist.

  • Andere Steuersätze: Für Sätze wie 20 % oder 10,5 % gibt es keine Vorbelegung. Der DATEV-Export verlangt für jeden Steuersatz ohne Vorbelegung im gewählten Zeitraum ein Erlöskonto.

  • Steuersatz ohne Konto: Jeder Steuersatz ohne Erlöskonto wird in der Meldung über dem Button Belege exportieren angezeigt.

  • Längere Sachkonten: Die Vorbelegung wird mit Nullen ergänzt, bei fünf Stellen wird aus 8400 das Konto 84000.

  • Debitorenkonto: Das Debitorenkonto ist ein Sammelkonto für die Beträge, die alle Käufer deiner Akademie schulden (Sammeldebitor), und hat eine Stelle mehr als die Sachkonten. Die Vorgabe bei vierstelligen Sachkonten ist 10000.

  • Zuordnung je Beleg: Die Rechnungsnummer ordnet jede Buchung auf dem Sammelkonto ihrer Rechnung oder Gutschrift zu.

  • BU-Schlüssel: Der Steuerschlüssel, mit dem DATEV die Umsatzsteuer einer Buchung berechnet, je Steuersatz optional. Bei einem Automatikkonto bleibt das Feld „BU-Schlüssel“ leer, weil das Automatikkonto die Umsatzsteuer selbst berechnet.

  • BU-Schlüssel bei anderen Konten: Bei jedem anderen Erlöskonto berechnet DATEV die Umsatzsteuer nur mit BU-Schlüssel. Ob ein Erlöskonto ein Automatikkonto ist, teilt dir die Kanzlei mit.

  • Automatikkonten der Vorbelegung: Die Vorbelegungen für 19 % und 7 % sind Automatikkonten: 8400 und 8300 bei SKR03, 4400 und 4300 bei SKR04. Bei längeren Sachkonten sind die mit Nullen ergänzten Vorbelegungen für 19 % und 7 % ebenfalls Automatikkonten, z. B. 84000 und 83000 bei SKR03 mit fünf Stellen.

  • Hinweis bei Automatikkonten: Nach dem Speichern wird am Feld „BU-Schlüssel“ eines Steuersatzes ein Hinweis angezeigt, wenn für den Steuersatz ein BU-Schlüssel gespeichert ist und das Erlöskonto des Steuersatzes eines der Automatikkonten der Vorbelegung ist. Die Einstellung ist mit dem BU-Schlüssel gespeichert, und der DATEV-Export übernimmt den BU-Schlüssel in den Buchungsstapel.

  • BU-Schlüssel am Automatikkonto klären: Leere den BU-Schlüssel des Steuersatzes mit dem Hinweis, oder lass den BU-Schlüssel von deiner Steuerkanzlei bestätigen.

  • Steuersatz über 0 %: Ohne BU-Schlüssel bucht die Kanzlei den Umsatz auf einem Konto ohne Automatik ohne Umsatzsteuer. Hinterlege den BU-Schlüssel der Kanzlei.

  • Steuerfrei: Bei 0 % ist die Buchung ohne Umsatzsteuer richtig. Das Feld bleibt leer, außer die Kanzlei teilt dir einen BU-Schlüssel für steuerfreie Umsätze mit.

BMD-Angaben festlegen

  • Erlöskonten: Die Konten für die Einnahmen aus deinen Kursverkäufen, je ein Konto für jeden Steuersatz deiner Akademie. Jedes Erlöskonto trägst du nach den Angaben deiner Kanzlei ein.

  • Pflichtangabe: Das Speichern der BMD-Angaben verlangt mindestens ein Erlöskonto.

  • Felder je Steuersatz: Die Seite zeigt je Steuersatz ein Erlöskonto, aufsteigend nach Satz: für jeden Satz deiner Kurse und Bestellungen und für jeden Satz mit gespeichertem BMD-Erlöskonto.

  • Kurs ohne Steuersatz: Für einen Kurs ohne Steuersatz zeigt die Seite das Feld für steuerfrei.

  • Ohne Kurse und Bestellungen: Ohne Kurs, Bestellung und gespeichertes BMD-Erlöskonto zeigt die Seite die Felder für steuerfrei, 10 % und 20 %.

  • Steuersatz ohne Konto: Der BMD-Export verlangt ein Erlöskonto für jeden Steuersatz der Rechnungen und Gutschriften im gewählten Zeitraum. Jeder Steuersatz ohne Erlöskonto wird in der Meldung über dem Button Belege exportieren angezeigt.

  • Debitorenkonto: Ein Sammelkonto für die Beträge, die Käufer deiner Akademie schulden, mit fünf bis neun Stellen.

  • Buchungssymbol: Das Kürzel der Belegart in BMD. Die Vorgabe ist AR für Ausgangsrechnungen, also Rechnungen an Käufer.

  • Steuercode Umsatzsteuer: Die Kennzahl, mit der BMD die Umsatzsteuer zuordnet. Die Vorgabe ist 03 laut BMD-Beschreibung.

  • Steuercode steuerfreie Erlöse: Die Kennzahl für Erlöse ohne Umsatzsteuer, ein eigenes Feld ohne Vorgabe.

Belege exportieren

Der Belegexport erstellt eine CSV-Datei mit allen Rechnungen und Gutschriften eines Zeitraums. CSV ist ein Tabellenformat als Text für Excel, Numbers und Buchhaltungsprogramme.

Die Datei übergibst du deiner Steuerkanzlei, z. B. monatlich, als Grundlage für die Buchung deiner Kursverkäufe.

  • Öffne Bestellungen und klicke auf Exportieren.

  • Wähle Belege für die Buchhaltung.

  • Wähle den Zeitraum als Monat, Quartal, Jahr oder Benutzerdefiniert mit Anfangs- und Enddatum.

  • Klicke auf Belege exportieren. Vorausgewählt ist der Vormonat.

Meldungen über dem Button

  • Zeitraum ohne Beleg: Die Meldung „Keine Belege vom … bis …“ erscheint, und es entsteht keine Datei.

  • Keine Antwort: Antwortet der Server nicht rechtzeitig, bricht der Export mit „Belegexport abgebrochen“ ab. Wähle einen kürzeren Zeitraum oder versuche den Export später erneut.

  • Berechtigung entfallen: Ist deine Berechtigung für Bestellungen während der Arbeit entfallen, erscheint „Keine Berechtigung für den Belegexport“. Lade die Seite neu.

Inhalt der Datei

  • Belegdatum: Das Ausstellungsdatum der Rechnung oder Gutschrift in der Zeitzone deiner Akademie. Der Zeitraum richtet sich nach dem Belegdatum.

  • Steuersatz: Jeder Beleg erhält eine Zeile je Umsatzsteuersatz mit Netto, Umsatzsteuer und Brutto.

  • Gutschrift: Eine Gutschrift storniert eine Rechnung und erhält eine eigene Zeile mit der Rechnungsnummer in der Spalte „Zur Rechnung“. Die Beträge sind positiv ausgewiesen, die Belegart Gutschrift kennzeichnet die Minderung.

  • Erste Fassung: „abgelegt“ heißt, das zuerst versendete PDF der Rechnung ist gespeichert, als Anhang der Rechnungsmail oder als Download des Käufers. „unbekannt“ kennzeichnet ältere Rechnungen ohne gespeicherte erste Fassung.

  • Zahlweg: „Stripe“ kennzeichnet eine Online-Zahlung über den Zahlungsanbieter Stripe, „Rechnung“ einen Rechnungskauf. Die Zahlungsart innerhalb von Stripe, z. B. Karte oder SEPA-Lastschrift, ist nicht enthalten.

  • Testkauf: „ja“ kennzeichnet Käufe in der Testumgebung des Zahlungsanbieters Stripe, ohne echte Zahlung.

Bestellungen ohne Rechnungsnummer sind nicht enthalten. Eine leere Erste Fassung kennzeichnet Gutschriften und noch nicht ausgelieferte Rechnungen.

Belege im Format DATEV exportieren

Der DATEV-Export erstellt für einen Zeitraum ein DATEV-Paket als ZIP-Datei für deine Steuerkanzlei. Die Kanzlei importiert den Buchungsstapel und die Belegbilder des DATEV-Pakets in DATEV und verbucht die Buchungen des Zeitraums.

Inhalt des DATEV-Pakets

  • Buchungsstapel: Die Importdatei für das DATEV-Programm Kanzlei-Rechnungswesen, mit einer Buchung je Rechnung, Gutschrift und Steuersatz auf deine Erlöskonten.

  • Belegbilder: Die PDF der Rechnungen und Gutschriften als eigene ZIP-Datei im Paket. Für die Übernahme nutzt die Kanzlei das Programm DATEV Belegtransfer.

  • Beleglink: Der Buchungsstapel verweist bei jeder Buchung mit Belegbild auf das PDF des Belegs.

  • Testkäufe: Käufe in der Testumgebung des Zahlungsanbieters Stripe sind im DATEV-Paket nicht enthalten.

Voraussetzungen

  • Paket: Der DATEV-Export ist in den Paketen Max und Unlimited enthalten.

  • Gespeichertes Format: Der DATEV-Export verlangt das gespeicherte Exportformat DATEV in den Einstellungen der Buchhaltung.

  • Ohne gespeichertes Format: In den Paketen Max und Unlimited und in der Übergangsfrist nach einem Wechsel in ein kleineres Paket erscheint ohne gespeichertes Exportformat unter Belege für die Buchhaltung der Hinweis „DATEV- oder BMD-Export: Exportformat unter Einstellungen → Zahlung & Buchhaltung → Buchhaltung speichern.“ In der Übergangsfrist wird unter dem Hinweis der letzte Tag der Frist angezeigt.

  • Auswahl Format: In den Paketen Max und Unlimited und in der Übergangsfrist erscheint mit gespeichertem Exportformat DATEV unter Belege für die Buchhaltung die Auswahl Format mit CSV (vorausgewählt) und DATEV. In der Übergangsfrist wird bei gewähltem Format DATEV unter der Auswahl der letzte Tag der Frist angezeigt.

Export starten

  • Öffne Bestellungen und klicke auf Exportieren.

  • Wähle Belege für die Buchhaltung und das Format DATEV.

  • Wähle den Zeitraum als Monat, Quartal, Jahr oder Benutzerdefiniert mit Anfangs- und Enddatum. Der gewählte Zeitraum bleibt beim Wechsel des Formats erhalten.

  • Klicke auf Belege exportieren, der Browser lädt das DATEV-Paket als ZIP-Datei. Während der Export läuft, zeigt der Button ein Ladezeichen und startet keinen zweiten Export.

Meldungen über dem Button

  • Steuersatz ohne Erlöskonto: In der Meldung „Kein DATEV-Erlöskonto für …“ wird jeder Steuersatz des Zeitraums ohne Erlöskonto angezeigt. Hinterlege das Erlöskonto in den Einstellungen der Buchhaltung.

  • Wirtschaftsjahr: Ein Buchungsstapel umfasst Belege eines Wirtschaftsjahres. Bei einem Zeitraum über das Ende des Wirtschaftsjahres werden die zwei möglichen Zeiträume in der Meldung angezeigt.

  • Beleg für DATEV ungültig: Der Beleg und die Grenze von DATEV werden in der Meldung angezeigt, z. B. bei einer Rechnungsnummer mit Leerzeichen. Wähle für den Zeitraum mit dem Beleg das Format CSV.

  • Zeitraum ohne Beleg: Die Meldung „Keine Belege vom … bis …“ oder „Keine Erlöse vom … bis …“ erscheint, und es entsteht kein DATEV-Paket.

  • Paket zu groß: Ein DATEV-Paket enthält höchstens 4 999 Belegbilder mit zusammen 100 MB. Wähle einen kürzeren Zeitraum.

  • Keine Antwort: Ist das DATEV-Paket nicht rechtzeitig vollständig geladen, bricht der Export mit „Belegexport abgebrochen“ ab. Wähle einen kürzeren Zeitraum.

Belege ohne PDF

  • Hinweis nach dem Export: Enthält das DATEV-Paket Buchungen ohne Belegbild, werden in einem Hinweis über dem Button die Zahl der Belege ohne Belegbild, bis zu drei Belegnummern und die Zahl der übrigen Belege angezeigt.

  • Betroffene Belege: Rechnungen ohne gespeicherte erste Fassung, Belege mit fehlendem oder verändertem PDF im Dateispeicher und Gutschriften mit gescheiterter Ablage des PDF beim Export.

  • Buchungen: Der Buchungsstapel enthält die Buchungen der Belege ohne Belegbild vollständig, das PDF der Belege fehlt im DATEV-Paket.

  • Paket ohne Belegbilder: Hat kein Beleg des Zeitraums ein PDF, enthält das DATEV-Paket nur den Buchungsstapel.

  • Beleg in der Bestellliste: Suche die Belegnummer in der Bestellliste. Die Nummer in der Spalte „Rechnungsnummer“ öffnet das PDF der Rechnung, die Nummer in der Spalte „Gutschrift“ das PDF der Gutschrift.

  • PDF nachreichen: Übergib das PDF der Belege ohne Belegbild deiner Steuerkanzlei getrennt vom DATEV-Paket.

  • Vollständige Liste: Exportiere den Zeitraum des DATEV-Pakets im Format CSV. Eine Rechnung ohne den Wert „abgelegt“ in der Spalte „Erste Fassung“ hat kein Belegbild.

Abgewiesene Zeile beim Import

Weist das Programm deiner Steuerkanzlei beim Import eine Zeile ab, sende die Meldung im Wortlaut über Konerio kontaktieren auf der Startseite des Hilfe-Centers an den konerio-Support.

Belege im Format BMD exportieren

Der BMD-Export erstellt für einen Zeitraum eine ZIP-Datei mit Importdatei und Belegbildern für deine Steuerkanzlei. Die Kanzlei liest die Importdatei mit den zugehörigen Belegbildern in BMD ein und verbucht die Buchungen des Zeitraums.

Inhalt der ZIP-Datei

  • Importdatei: Eine CSV-Datei für den Buchungsimport in BMD, mit einer Buchungszeile je Rechnung, Gutschrift und Steuersatz auf dein Debitorenkonto und deine Erlöskonten.

  • Belegbilder: Das PDF jeder Rechnung und Gutschrift ist im selben Ordner der ZIP-Datei enthalten wie die Importdatei.

  • Zuordnung: Die Spalte „dokument“ der Importdatei enthält in der ersten Zeile jedes Belegs den Dateinamen des zugehörigen Belegbilds. Für den Import entpackt die Kanzlei die ZIP-Datei in einen Ordner und liest die Importdatei aus dem entpackten Ordner ein.

  • Verbuchung mit PR08A: PR08A ist das Importprogramm von BMD. Jede Zeile der Importdatei ist für die Verbuchung mit PR08A gekennzeichnet.

  • Buchungen in BMD: Bei der Verbuchung erzeugt BMD die Gegenbuchung auf dem Erlöskonto und die Sammelbuchungen auf dem Umsatzsteuer- und dem Debitorenkonto selbst.

  • Testkäufe: Käufe in der Testumgebung des Zahlungsanbieters Stripe sind in der Importdatei nicht enthalten.

Voraussetzungen

  • Paket: Der BMD-Export ist in den Paketen Max und Unlimited enthalten.

  • Gespeichertes Format: Der BMD-Export verlangt das gespeicherte Exportformat BMD in den Einstellungen der Buchhaltung.

  • Ohne gespeichertes Format: In den Paketen Max und Unlimited und in der Übergangsfrist nach einem Wechsel in ein kleineres Paket erscheint ohne gespeichertes Exportformat unter Belege für die Buchhaltung der Hinweis „DATEV- oder BMD-Export: Exportformat unter Einstellungen → Zahlung & Buchhaltung → Buchhaltung speichern.“ In der Übergangsfrist wird unter dem Hinweis der letzte Tag der Frist angezeigt.

  • Auswahl Format: In den Paketen Max und Unlimited und in der Übergangsfrist erscheint mit gespeichertem Exportformat BMD unter Belege für die Buchhaltung die Auswahl Format mit CSV (vorausgewählt) und BMD. In der Übergangsfrist wird bei gewähltem Format BMD unter der Auswahl der letzte Tag der Frist angezeigt.

Export starten

  • Öffne Bestellungen und klicke auf Exportieren.

  • Wähle Belege für die Buchhaltung und das Format BMD.

  • Wähle den Zeitraum als Monat, Quartal, Jahr oder Benutzerdefiniert mit Anfangs- und Enddatum. Der Zeitraum richtet sich nach dem Belegdatum.

  • Klicke auf Belege exportieren. Der Browser lädt die ZIP-Datei des BMD-Exports.

Meldungen über dem Button

  • Steuersatz ohne Erlöskonto: In der Meldung „Kein BMD-Erlöskonto für …“ wird jeder Steuersatz des Zeitraums ohne Erlöskonto angezeigt. Hinterlege das Erlöskonto in den Einstellungen der Buchhaltung.

  • Steuercode für steuerfreie Erlöse: Enthält ein Beleg des Zeitraums eine Position zu 0 %, auch neben Positionen mit Umsatzsteuer im selben Beleg, und ist das Feld „Steuercode steuerfreie Erlöse“ leer, erscheint die Meldung „Kein BMD-Steuercode für steuerfreie Erlöse“. Trage den Steuercode deiner Kanzlei in den Einstellungen der Buchhaltung ein.

  • Erlöskonto und Steuercode fehlen: Zuerst erscheint die Meldung „Kein BMD-Erlöskonto für …“, nach dem Hinterlegen der Erlöskonten die Meldung zum Steuercode.

  • BMD-Einstellung ungültig: Das Feld und die Regel des Feldes werden in der Meldung angezeigt. Korrigiere den Wert in den Einstellungen der Buchhaltung.

  • Beleg für BMD ungültig: Der Beleg und die Grenze von BMD werden in der Meldung angezeigt, z. B. bei einer Rechnungsnummer mit mehr als 12 Zeichen oder einem Beleg in einer anderen Währung als Euro. Wähle für den Zeitraum mit dem Beleg das Format CSV.

  • Zeitraum ohne Beleg: Bei einem Zeitraum ohne Beleg oder ohne Erlös erscheint die Meldung „Keine Belege vom … bis …“ bzw. „Keine Erlöse vom … bis …“.

  • Export zu groß: Ein BMD-Export enthält höchstens 10 000 Belegbilder mit zusammen 100 MB. Wähle einen kürzeren Zeitraum.

  • Keine Antwort: Ist die ZIP-Datei nicht rechtzeitig vollständig geladen, bricht der Export mit „Belegexport abgebrochen“ ab. Wähle einen kürzeren Zeitraum.

  • Fehler des Dateispeichers: Bei einem Fehler beim Lesen der Belegbilder bricht der Export mit „Belegexport nicht möglich“ ab. Versuche den Export später erneut.

Belege ohne PDF

  • Hinweis nach dem Export: Enthält der BMD-Export Buchungen ohne Belegbild, werden in einem Hinweis über dem Button die Zahl der Belege ohne Belegbild, bis zu drei Belegnummern und die Zahl der übrigen Belege angezeigt.

  • Betroffene Belege: Rechnungen ohne gespeicherte erste Fassung, Belege mit fehlendem oder verändertem PDF im Dateispeicher und Gutschriften mit gescheiterter Ablage des PDF beim Export.

  • Buchungen: Die Importdatei enthält die Buchungen der Belege ohne Belegbild vollständig. Die Spalte „dokument“ ist in den Zeilen der Belege ohne Belegbild leer.

  • ZIP ohne Belegbilder: Hat kein Beleg des Zeitraums ein PDF, enthält die ZIP-Datei nur die Importdatei.

  • PDF nachreichen: Die Nummer in der Spalte „Rechnungsnummer“ bzw. „Gutschrift“ der Bestellliste öffnet das PDF. Übergib das PDF der Belege ohne Belegbild deiner Steuerkanzlei getrennt vom BMD-Export.

Abgewiesene Zeile beim Import

Weist BMD beim Import eine Zeile ab, sende die Meldung im Wortlaut über Konerio kontaktieren auf der Startseite des Hilfe-Centers an den konerio-Support.

Rechnungsmuster an das Format anpassen

Das gewählte Format begrenzt die Form der Rechnungsnummern. konerio prüft das Muster beim Speichern des Formats und beim Speichern des Musters.

  • DATEV: Nur Buchstaben, Ziffern und Bindestrich, höchstens 36 Zeichen.

  • BMD: Die Rechnungsnummer hat höchstens 12 Zeichen. Die Vorgabe {jahr}-{nr:4} ergibt bis zu 11 Zeichen und passt zu beiden Formaten.

  • Länge: Die Längenprüfung für DATEV und BMD rechnet mit einer Reserve von mindestens sechs Ziffern für die laufende Nummer, auch bei {nr} ohne Stellenzahl; bei {nr:8} rechnet die Längenprüfung mit acht Ziffern. Die Rechnungsnummern selbst behalten die Stellenzahl des Musters, z. B. 2026-0001.

Das Muster legst du unter Einstellungen → Unternehmensprofil in der Gruppe Rechnungsnummer fest.

Passt das Rechnungsmuster nicht zum gewählten Format, wird die Änderung nicht gespeichert. Die Grenze des Formats wird in der Meldung angezeigt.

Passe zuerst das Rechnungsmuster an und speichere danach das Format. Bereits ausgestellte Rechnungen behalten ihre Nummer.

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